Gesetze & Richtlinien

Weitere Informationen zum Pflegestärkungsgesetz 2

Wichtige Informationen zum Pflegestärkungsgesetz 2

Zum 01.01.2017 tritt das Pflegestärkungsgesetz 2 in Kraft.

Der folgende Überblick soll eine kurze Zusammenfassung der Änderungen aufzeigen:

Der Begriff der Pflegebedürftigkeit wird sich grundsätzlich ändern.

Die Begutachtung erfolgt ressourcenorientiert – was kann der Mensch mit seiner Einschränkung selbstständig; teilweise selbstständig; nicht selbstständig

Alle eingestuften Pflegebedürftigen, welche bereits Leistungen der Pflegeversicherung beziehen, werden automatisch in die neuen Pflegegrade übergeleitet. Es ist keine neue Antragstellung notwendig.

“Niemand wird schlechter gestellt” – jeder bisher eingestufte Pflegebedürftige erhält mindestens die gleichen Leistungen wie 2016.

Der § 45 SGB XI wird neu strukturiert und redaktionell geändert.

Niedrigschwellige Betreuungs- und Entlastungsangebote werden unter folgender Bezeichnung zusammengefasst: “Angebote zur Unterstützung im Alltag”

Der Erstattungsbetrag beträgt 125,00€/monatlich einheitlich für alle Pflegegrade.

Der Besitzstandsschutz für den erhöhten Betrag ist individuell zu betrachten. Wenn der Gesamtanspruch an Leistungen (inkl. der 125,00€) geringer ist als der Anspruch 2016 (inkl. 208,-€) wird ein  Ausgleich bis zu 83,-€ monatlich übernommen.

Nähere Informationen


Arbeitshilfen zur Pflegereform

Arbeitshilfen zur Pflegereform:

Der Paritätische informiert mit getrennten Informationen für Pflegebedürftige und deren Angehörige sowie mit Arbeitshilfen für vollstationäre, ambulante, teilstationäre und Kurzzeitpflegeeinrichtungen über die Konzeption des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs und sämtliche Änderungen.

 

Arbeitshilfen zur Pflegereform


Neue verbesserte Pflegeleistungen

Unter folgendem link des Bundesgesundheitsministeriums können Sie Inhalte des Pflegestärkungsgesetzes II abrufen:

Pflegestärkungsgesetz II

 

Durch das Pflegestärkungsgesetz II werden u.a. die Leistungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen spürbar ausgeweitet und die Zahl der zusätzlichen Betreuungskräfte in stationären Pflegeeinrichtungen erhöht.